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Das Rückgrat unserer Wirtschaft sind die Unternehmer, die Handwerker und der Handel. Sie sind es u. a., die in Form von Gewerbesteuern Geld in unsere Gemeindekasse bringen. Sie sind es auch, die uns Arbeitsplätze bereitstellen und letztlich den Wohlstand jedes Einzelnen sichern. Der so genannte Mittelstand stellt in Deutschland 23 Millionen Arbeitsplätze, davon 60 Prozent in ländlichen Regionen. Ein klares Bekenntnis zum Mittelstand ist die Wertschöpfung jeder Gemeinde. Unternehmer oder Gewerbetreibende müssen in ihren Vorhaben gefördert und bestmöglich unterstützt werden, um für eine Ansiedlung und einen nachhaltigen Verbleib in unserer Gemeinde zu sorgen. Wer ein Unternehmen gründet, hat oft sehr individuelle Problemstellungen für sein Gewerk. Hier bedarf es Kreativität, Feingefühl und Engagement, das Schlüsselwort ist hier „Wertschätzung“.

Für Gewerbe schafft man heute Gewerbegebiete. Gewerbegebiete haben wir in Nümbrecht. Sicherlich könnten wir die auch noch ausbauen, aber grüne Wiesen in Gewerbegebieten zahlen keine Steuern. Warum entstehen in diesen teuer erstellten Arealen keine Gebäude, warum ziehen dort keine Firmen ein?

Jeder einzelne Unternehmer, Handwerker, Gewerbetreibende oder Händler muss die volle Aufmerksamkeit der zuständigen Unternehmensentwickler im Rathaus bekommen. Ein ortsansässiger Handwerker sollte natürlich auch sein entsprechendes Auskommen haben, um wirtschaftlich zu überleben. An der Auftragsvergabe der öffentlichen Hand, sprich Rathaus, sollte er selbstverständlich beteiligt werden. Wettbewerb und Konkurrenz, günstige Angebote und hochwertige Arbeit sollten dabei auch eine Selbstverständlichkeit sein.

Wenn mir ein Bauunternehmer sein Leid klagt, er bekomme noch nicht einmal einen Auftrag um eine Parkbank zu sanieren, dann läuft da ganz gehörig was schief.

Zur Sanierung des Aussichtsturms in Nümbrecht bedient man sich einer Firma aus Hessen, die örtlichen Zimmerleute wurden noch nicht einmal befragt, ob sie das Know-how für die Sanierung besitzen. Das ist doch wohl nicht der richtige Weg?

Das Schulgebäude wurde jüngst angestrichen, ein Auftragsvolumen in sechsstelliger Höhe. Vor der Schule stehen Handwerkerfahrzeuge mit Frankfurter Kennzeichen. Können unsere Maler nicht anstreichen? „Wertschöpfung durch Wertschätzung“ so kann man es simpel und einfach beschreiben. Dazu gehört aber auch mal der Griff in die kreative Trickkiste und nicht nur der Verweis auf die Vorschriften.

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